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Musik der 1920er Jahre

Der Charleston

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Chicago-Jazz

Der Chicago-Jazz ist eine Stilrichtung des Jazz, welcher sich ursprünglich aus dem New-Orleans-Jazz entwichelte und eine Nachahmung des "schwarzen Jazz" durch weiße Musiker entspricht.

Seine stärksten Merkmale sind die einzelnen Soloimprovisationen, die zunehmende Bedeutung des Saxophons und eine gewisse emotionale Zurückhaltung beim Spiel.

Bekannte Vertreter:
  • Bix Beiderbecke
  • Jimmy McPartland
  • Frank Teschemacher
  • Bud Freeman
  • Gene Krupa
  • Frank Trumbauer
  • Frank Westphal
  • Red Nichols
  • Hoagy Carmichael
  • Adrian Rollini
  • Eddie Condon
  • Joe Venuti
  • der junge Benny Goodman

Der Charleston - Tanz

Der Charleston wurde nach der Hafenstadt Charleston in South Carolina benannt und ist ein US-amerikanischer-Gesellschaftstanz, der durch die Jazz-Melodie The Charleston, 1923 von James P. Johnson weltweit berühmt wurde.

Obwohl der Tanz ursprünglich von Afroamerikanern entwickelt wurde, konnte er sich in den USA schnell als „weißer“ Gesellschaftstanz etablieren. Er wird eng verbunden mit Flappern und Speakeasy-Lokalen. Dort tanzten Frauen, alleine oder zusammen, um sich über die Alkoholprohibition der USA zu mokieren. Dies führte dazu, dass der Tanz im Allgemeinen als provokativ und unsittlich galt.

Tanzbeschreibung von 1925:

Der Torso zittert, dazu die Bewegungen der Hüften, Schenkel und Hinterbacken. Auch die Hände sind aktiv, sie berühren alle Teile des Körpers wie in Ekstase. Dazu kommen die abwechselnden X- und O-Beine, damit verbunden die nach außen und innen gedrehten Knie und Füße. Der Tänzer kann seinen Rücken beugen oder gar in Hockstellung gehen.

Swing

Swing gilt als die wohl populärste Stilrichtung des Jazz und hat seine Wurzeln in den USA der 1920er bis 1930er Jahre. Dort bildete sich aus vorangegangenen Stilrichtungen, wie dem Dixieland- und dem Chicago Jazz eine neue Musikrichtung heraus, die letzten Endes ihre große Popularität aus ihrer Tanzbarkeit und ihrem vollen Klang ableitete. Ursprünglich wurde die Musikrichtung von Afroamerikanern entwickelt, jedowch bald von weißen Amerikanern kopiert und komerziell vermarktet.

Die Verbreitung des Swing ist untrennbar mit der Entstehung der Big Band verbunden, oft auch als Jazzorchester bezeichnet, was auf die Größe der Besetzung schließen lässt. Die Big Band geht in ihrer Besetzung auf die klassiche, siebenköpfige New-Orleans-Jazzband zurück, wobei die drei Blasinstrumente Posaune, Klarinette und Trompete nun mehrfach besetzt wurden.

Zu den erfolgreichsten Swingorchestern dieser Ära zählten
  • das Charlie Barnet Orchestra
  • das Count Basie Orchestra
  • das Les Brown Orchestra
  • das Duke Ellington Orchestra
  • das Orchester der Brüder Tommy und Jimmy Dorsey
  • das Shep Fields Rippling Rhythm Orchestra
  • das Benny Goodman Orchestra
  • das Lionel Hampton Orchestra
  • das Woody Herman Orchestra
  • das Harry James Orchestra
  • das Hal Kemp Orchestra
  • das Gene Krupa Orchestra
  • das Jimmie Lunceford Orchestra
  • das Artie Shaw Orchestra
  • das Orchester von Chick Webb mit Ella Fitzgerald

Schlager

© Stephanie Apel, Mediengestalterin Digital und Print, medien colleg rostock 2015